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Info-Brief Tourismus BodenseeTourismus Media Center (ToMeC®) + www.Bodensee-ABC.com Jahrgang 8, Ausgabe 89, Mai 2009 |
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Ausflugs- und Bergbahnen> Bregenz > Pfänderbahn |
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01.05.-04.10.2009, täglich um 11:00 und 14:30 Uhr: "Greifvogel-Flugschauen in der Adlerwarte Pfänder" mit Geiern, Adlern, Uhus, Milanen und Falken. Drollige und informative Vorführungen vor herrlichem Bodenseepanorama - ein spannendes Erlebnis für Jung und Alt.
Preise: Erwachsene € 5,00 / Kinder (6 bis 15 Jahre) € 2,50 03.05.2009: "Pferdekutschenfahrt am Pfänder mit Kässpätzleessen" Nach der Bergfahrt mit der Pfänderbahn beginnt die ca. 1stündige Kutschenfahrt am Pfänderrücken mit Kutscher Othmar Fetz und seinem Norikergespann zur Parzelle Jungholz/Hinteregg und retour. Zünftige Kässpätzle im Alpengasthaus Pfänderdohle runden den Nachmittag ab. Mit der Pfänderbahn geht’s bequem retour ins Tal. Beginn: 14.00 Uhr, Ende: bis 19.00 Uhr
Anmeldung erforderlich: 0043(0)5574-42160-0
05.05.2009: "Aussichtsrestaurant
Berghaus Pfänder öffnet seine Pforten" 21.05.2009: Gesellig Wandern - Christi-Himmelfahrts-Kapellenwanderung Erfahren Sie interessante geschichtliche Hintergründe und überlieferte Anekdoten über die vielen kleinen Kapellen - familiäre Kleinode - vom Pfänder bis ins Tal: Theresienkapelle, Alpkapelle Hischberg, Michaeliskapelle am Hochberg, Familienkapelle in Grünegg, Othmarkapelle und die neu renovierte Stegmüllerkapelle. Zwischendurch wird im Berggasthaus Fritsch gerastet. Genießen Sie den herrlichen Blick auf See und Berge.
Beginn: 13:30 Uhr, ab der Talstation der Pfänderbahn
Preis: Erwachsene € 9,90 / Kinder ( 6 bis 15 Jahre) € 5,00 Anmeldung: telefonisch unter 0043(0)5574-42160-0 |
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Ausstellungen> Achberg > Schloss |
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Noch bis 11.10.2009: Ausstellung „Perspektive Landschaft – Aktuelle Positionen der Landschaftsmalerei“ Die verschiedenen Positionen aktueller deutscher Landschaftsmalerei in dieser Ausstellung verdeutlichen, wie different die Ausformulierung des Themas Landschaft innerhalb der sehr heterogenen Kunstszene ist. Der Blick in die Landschaft rund um Schloss Achberg kann dafür sensibilisieren, was in der Ausstellung vermittelt wird: das Verhältnis des Menschen zur Landschaft und die Bedeutung desselben in der aktuellen Kunst. Die Künstler, Michael Bach, Franz Baumgartner, Ronald Franke, Harald Reiner Gratz, Werner Knaupp, Jan Kromke, Christopher Lehmpfuhl, Werner Liebmann, Harry Meyer, Sigrid Nienstedt, Andreas Scholz, Karina Spechter, Anette Venzlaff und Bernd Zimmer, haben sich auf den Dialog eingelassen. |
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> Konstanz > Städtische Wessenberg-Galerie |
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25.04.-30.08.2009: "Idylle auf Zeit" - Malerferien am Untersee 1880-1914. Künstler kamen als Durchreisende schon immer an den Bodensee. Doch erst mit dem Beginn der Dampfschifffahrt und dem Bau der Eisenbahn erfuhr der Tourismus im 19. Jahrhundert Aufschwung. Auch für zahlreiche Maler wurde der See zu einem beliebten Ferienziel. Vor allem der Untersee mit der Insel Reichenau, aber auch die am Schweizer Ufer gelegenen Dörfer, allen voran Ermatingen mit dem Gasthof "Adler", zogen die Künstler an. Hier fanden sie nicht nur preiswerte Unterkünfte und Ruhe, sondern eine Fülle reizvoller Landschaftsmotive. Hans Thoma malte 1886 den Blick auf Ermatingen, Wilhelm Trübner logierte 1894 im "Adler" und bannte den Blick über den See auf Leinwand. Franziska Hübsch und Martha Cunz gehörten zu den ersten Malerinnen, die am Untersee eine Reihe von Landschaftsbildern schufen. Bruno Goldschmitt, mit Hermann Hesse bekannt, hielt sich 1905 in Berlingen auf. Aus München kam Alexander Koester zwischen 1909 und 1913 mehrfach auf die Reichenau und auch Otto Strüzel zählte zu den prominenten Gästen. Im Fischerdorf Gottlieben ließ sich 1901 für fünf Jahre der aus Stuttgart stammende Robert Weise nieder und gehörte bald zum Kreis um den bekannten Dichter Emanuel von Bodman. Seit 1889 verbrachte der aus München anreisende Peter Halm während einer langen Reihe von Jahren seine Akademieferien auf der Reichenau. Um ihn scharte sich eine größere Anzahl von Künstlern, u.a. der Karlsruher Wilhelm Volz und die Schweizer Carl Theodor Meyer-Basel, Wilhelm Balmer, Hans Garnjobst und Fritz Voellmy. Mit rund 60 Gemälden und Graphiken, darunter viele, die erstmals öffentlich zu sehen sind, würdigt die Ausstellung eine wichtige und bisher wenig beachtete Epoche des grenzüberschreitenden Kunstlebens am Untersee vor dem Ersten Weltkrieg. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog zum Preis von 10,- Euro. |
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> Radolfzell |
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08.05.-14.06.2009: Ausstellung "17. Bundes-Kunstpreis für Menschen mit Behinderung", Villa Bosch Scheffelstraße 8 (Preisträger und ausgewählte Arbeiten) sowie DAV-Kletterzentrum, Güttinger Straße 17/1 neben dem Milchwerk (alle weiteren Arbeiten). Mit ihren eigenen künstlerischen Werken mitten hinein in die öffentliche Präsentation – dies erleben nicht nur die 20 Preisträger des 17. Bundes-Kunstpreises für Menschen mit Behinderung, sondern viele der diesjährigen 275 behinderten Künstler, die auch ohne eigene Auszeichnung gerne zu dieser besonderen Preisverleihung nach Radolfzell kommen. Am 8. Mai um 15 Uhr erhalten sie im Tagungs-, Kultur- und Messezentrum Milchwerk unter anderem in einem überbrachten Grußwort der Schirmherrin Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel höchste Anerkennung. Besonders freuen sie sich, dass ihre Werke auch in der großen Ausstellung vom 8. Mai bis zum 14. Juni 2009 zu sehen sind. Manche der Künstler aus ganz Deutschland sind mit dem Down Syndrom oder gehörlos geboren, andere durch einen Unfall, nach einer fehl gelaufenen Operation gelähmt, haben eine schwere psychische Erkrankung oder eine andere Behinderung von mindestens 80 Prozent. Mit Hilfe zwar, aber auch mit eigenem Willen und Kreativität haben sie sich Wege des künstlerischen Ausdrucks erobert, die einzigartig und teilweise einfach überwältigend sind. |
Plakatmotiv für Bundes-Kunstpreis 2009, Bild von Rita Borchert Foto und Copyright Kulturamt Radolfzell
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> Winterthur |
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noch bis 12.07.2009: Sonderausstellung "Licht.Kunst.Werke.", Technorama Licht in einer Flasche einzufangen – während Jahrhunderten haben Forscher, Wissenschaftler und Künstler nach Wegen und Mitteln gesucht, dieses scheinbar unmögliche Wunder zu bewirken. In der neuen Sonderausstellung zeigen international führende Künstler Plasma-Lichttechnik an über einem Dutzend kunstvollen Glasskulpturen. Plasma oder ionisiertes Gas, das sich aus Elektronen und Ionen sowie Neutralteilchen zusammen setzt und aus welchem unser Universum schätzungsweise zu 99 % besteht, wird zum Kunst-"Stoff". Die wissenschaftliche Seite schließt den ästhetischen Genuss keineswegs aus. Hier genügt eine flüchtige Berührung mit der Hand, um zur Erdungsquelle und damit zum Teilnehmenden am kreativen Prozess, an der völlig gefahrlosen Interaktion mit reinem Licht und Energie zu werden. Beispiellos an der Sonderausstellung mit über 30 Werken ist – weit über Plasma-Lichttechnik hinaus – die Bandbreite an faszinierenden Lichterlebnissen, gelegentlich unter Einsatz moderner Digitaltechnik. |
"Manual Input Station" von Golan Levin
"Licht ertasten" von Werner Bauer
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Literatur, Vortrag und Kulinarik> Altenrhein |
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08.05.2009: "Solar Impulse - im Sonnenenergie-Flugzeug rund um die Welt ohne Treibstoffe und ohne Schadstoffe" - ein Vortrag von Dr. Claude Nicollier. 19:30 Uhr Türöffnung 20:00 Uhr Begrüßung durch Felix Meier, Präsident VPFA (Vereinigung Pro Flugplatz St. Gallen-Altenrhein) 20:10 Uhr Referat von Dr. Claude Nicollier anschließend Apéro |
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> Friedrichshafen |
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11.05.2009, 20 Uhr: „Georg Friedrich Händels Auferstehung“. Ein literarisch-musikalischer Abend Henning Westphal – Lesung. Andreas Düker – Renaissancelaute. Im Kiesel im k42. In seiner Erzählung „Georg Friedrich Händels Auferstehung“ beschreibt Stefan Zweig eindringlich ein dramatisches Ereignis im Leben des großen Komponisten: Der Diener Händels findet seinen Herrn regungslos auf dem Boden liegend. Der Leibarzt diagnostiziert einen Schlaganfall. Dennoch komponiert Händel 1741 sein wohl berühmtestes Werk „Der Messias“ in nur 22 Tagen und konstatiert: „ Mir war, als sähe ich den Himmel offen, und den Allmächtigen selbst auf Seinem Thron.“ Henning Westphal ist als Rezitator auf Erzählkunst spezialisiert. Beim Schleswig-Holstein-Festival, dem Mozartfest Würzburg u. a. trat er mit literarisch-musikalischen Programmen auf. Andreas Düker ist ein Meister der Instrumente der Renaissance und des Barock. Beim internationalen Wettbewerb „Musica Antiqua“ 1996 in Brügge wurde er als bester Lautenist ausgezeichnet. |
Henning Westphal und Andreas Düker
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29.05.2009, 20 Uhr: Autorenlesung. Karl-Heinz Ott liest aus „Tumult und Grazie – Über Georg Friedrich Händel“. Im Kiesel im k42. Kastraten und Diven prägten seine Welt, aber auch Philosophen, die über der Frage, ob man die Oper verbieten soll, zu Erzfeinden wurden. Das mitreißende Buch von Karl-Heinz Ott über Georg Friedrich Händel erzählt, wie ein aus Sachsen stammender Protestant in Italien zu einem furiosen Komponisten der Gegenreformation wird, wie London und die Oper zu seiner Welt werden, in der er Erfolge feiert. |
Karl-Heinz Ott (Foto: Peter Peitsch)
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> Ravensburg |
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29.05.2009, 20 Uhr: „Ihr Töne, schwingt euch freundlich durch die Saiten!“ Literarisch-musikalische Soiree zum Briefwechsel zwischen Felix und Fanny Mendelssohn. Im Schwörsaal im Waaghaus. Rudolf Guckelsberger, Rezitation Markus Hadulla, Klavier Risako Kurosawa, Sopran Thomas Ruf, Bariton Die Geschwister Fanny und Felix Mendelssohn Bartholdy verband eine tiefe Zuneigung. In unzähligen Briefen teilten sie sich ihre Gefühle, Gedanken und Beobachtungen mit. Immer wieder wird diese besondere Vertrautheit spürbar. Am 14. Juni 1830 schreibt Felix denn an Fanny: „Ich möchte gern bei Dir sein und Dich sehen und Dir was erzählen; es will aber nicht gehen. Da habe ich Dir denn ein Lied aufgeschrieben, wie ich’s wünsche und meine; dabei habe ich Dein gedacht und es ist mir sehr weich dabei.“ |
Theodor Hildebrandt, Felix Mendelssohn Bartholdy, Ölgemälde, 1835, Quelle: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
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> Singen |
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06.05.-10.05.2009: Literaturfestival "Criminale 2009" Singen-Schaffhausen Das bedeutendste Festival der deutschsprachigen Kriminalliteratur, die CRIMINALE, verbündet sich mit dem schweizerischen Pendant, den "Mordstagen". Daraus entsteht das grenzüberschreitende Festival CRIMINALE Singen-Schaffhausen. 265 Schriftsteller haben sich zur „Criminale“ Singen-Schaffhausen angemeldet. Das Gros kommt aus Deutschland; jeweils rund 30 Schweizer und Österreicher beteiligen sich ebenfalls. Jeder von ihnen hat seine aktuellen Krimis im Gepäck und möchte möglichst viele Leser für seine Mordsgeschichten begeistern. Das Festival findet abwechselnd in Großstädten und Regionen statt. 39 Städte und Gemeinden in Deutschland und der Schweiz beteiligen sich diesmal an der Ausrichtung und bieten insgesamt über 100 Veranstaltungen. Die „Criminale“ 2009 legt auch den Grundstein für ein künftig regelmäßig stattfindendes grenzüberschreitendes Literatur-Festival in der Region Singen/Schaffhausen. Der Schaffhauser Stadtpräsident Thomas Feurer nennt dies „ein Paradebeispiel der europäischen Zusammenarbeit“. Träger und Organisator auf schweizerischer Seite ist der Verein Agglomeration Schaffhausen, auf deutscher Seite die Stadt Singen mit ihren Bibliotheken. Die „Criminale“ 2009 Singen-Schaffhausen wird am Mittwoch, 6. Mai, um 19.30 Uhr in der Stadthalle Singen mit prominenten Gästen eröffnet. Dabei treffen unter anderem drei höchst populäre Kriminalermittler auf der Bühne zusammen: Kommissar Bienzle aus Deutschland, Kommissär Hunkeler aus der Schweiz und Gendarmerieinspektor Polt aus Österreich alias ihre Schöpfer Felix Huby, Hansjörg Schneider und Alfred Komarek. In den folgenden Tagen geht es Schlag auf Schlag mit einem vielfältigen Veranstaltungsangebot. Im Mittelpunkt stehen natürlich Lesungen – auch an höchst außergewöhnlichen Orten. Lange Kriminächte finden am Donnerstag, 7. Mai in Schaffhausen und am Freitag, 8. Mai in Singen sowie den benachbarten schweizerischen und deutschen Gemeinden statt. Während der Festival-Tage gibt es außerdem Hörspiel- und Filmpremieren, Ausstellungen, Seminare, Vorträge sowie spezielle Programme für junge Krimifans mit Lesungen in Schulen, Walk Acts und Abenteuerangeboten. Im städtischen Kunstmuseum Singen findet eine Ausstellung mit grotesken Zeichnungen von Friedrich Dürrenmatt, Paul Flora und Hannes Binder statt. Seit 2. November ist im Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen die Ausstellung „Die Anatomie des Bösen“ zu sehen, die bereits zur „Criminale“ hin leitet. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Festivals unter dem Titel „Tango Criminale“ am 9. Mai in der Stadthalle Singen zeichnen die Krimiautoren die Besten ihrer Zunft aus. Die Preise sind nach dem bekannten Schweizer Krimi-Schriftsteller Friedrich Glauser (1896-1938) benannt, dessen „Wachtmeister Studer“ beiderseits der Grenze auch heute noch ein Begriff ist. Glauser gab ganz wesentliche Impulse für die deutschsprachige Kriminalliteratur. Sein turbulentes Leben werden Schauspieler des Theaters „Parfin de Siècle“ aus St. Gallen szenisch darstellen. |
Lesungen und Veranstaltungen rund um den Kriminalroman
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> Überlingen |
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noch am 01.05.2009: "O, diese Wurst, ich schwöre ..." - Sechstes literarisch-kulinarisches Festival „WortMenue“ in Überlingen am Bodensee mit Franz Hohler, Matthias Politycki, Thommie Bayer und vielen weiteren Autoren. „O, diese Wurst, ich schwöre, sie war herrlich. Wunderbar geräuchert war sie, und mit entzückenden Speckmocken war sie gespickt, und eine durchaus stattliche, annehmbare Länge hatte sie, und einen Duft hatte sie, so milde, so bestrickend, und eine Farbe hatte sie, so rot, so zart ...“ Der Schweizer Robert Walser war beileibe nicht der einzige große Dichter, den Gaumenfreuden zu solch poetischen Höhenflügen angeregt haben. Für die Besucher des literarisch-kulinarischen Festivals „WortMenue“ in Überlingen ist dies jedoch längst keine Neuigkeit mehr. Denn bereits zum sechsten Mal werden vom 17. April bis 1. Mai wieder zwei Dutzend Autorinnen und Autoren ihre Romane und kulturgeschichtlichen Beiträge rund um das Thema „Essen und Trinken“ in Restaurants und Landgasthöfen der Bodenseestadt vorstellen. Mal kulinarisch präzise und kenntnisreich, oft abgründig und ironisch augenzwinkernd - auf jeden Fall stets begleitet von passenden Speisen und Getränken. Und wenn man inzwischen auch literarisch-kulinarischen Lesungen landauf landab begegnet, so steht das „WortMenue“ mit seiner Programmvielfalt und Veranstaltungsdichte noch immer bundesweit einmalig da. Veranstalter des Festivals ist die Stadt Überlingen, unterstützt von regionalen Sponsoren und der örtlichen Gastronomie. Präsentiert wird das „WortMenue“ vom Südwestrundfunk (SWR) und dem „Südkurier“, die Schirmherrschaft hat die Gastronomische Akademie Deutschlands e.V. inne. Literarisch „aufgetischt“ wird von renommierten Schriftstellerinnen und Schriftstellern wie Franz Hohler, Thommie Bayer, Wiebke Eden, Christoph Peters und Matthias Zschokke. Ewald Arenz verführt mit dem „Duft von Schokolade“, der Fernsehliteraturkritiker Denis Scheck („Druckfrisch“) stellt seine kulinarischen Lieblingsbücher vor und der ehemalige „Titanic“-Chefredakteur Hans Zippert zeigt mit seiner herrlichen Satire „Die Tellerwächter“, welche Wetterkapriolen ein nicht leer gegessener Teller auslösen kann. Antje Rávic Strubel nimmt die Lesungsgäste mit in ihr Sehnsuchtsland Schweden, Jürgen Lodemann führt in seine zweite Heimat Irland und der Krimiautor Heinrich Steinfest stellt „sein“ Österreich vor. Mit Matthias Politycki geht es auf einem Kreuzfahrtschiff „In 180 Tagen um die Welt“ und Yadé Kara („Cafe Cyprus“) ist Reiseführerin durch das pulsierende London mit seiner unglaublichen Mischung von Menschen und Kulturen. Dass gerade in Krimis gern und reichlich gegessen wird, beweisen der Schweizer Autor Urs Schaub („Tanner“), das Allgäuer Bestseller-Duo Volker Klüpfel und Michael Kobr sowie Frank Göhre mit seiner Hommage an Friedrich Glauser, den „Vater des deutschsprachigen Kriminalromans“. Einen eigenen Schwerpunkt bilden wieder kulturgeschichtliche Veranstaltungen: Sybil Gräfin Schönfeldt ist „Zu Tisch bei Astrid Lindgren“, Peter Peter zeigt mit seiner „Kulturgeschichte der deutschen Küche“, dass Deutschland eine der spannendsten kulinarischen Nationen ist und der Schriftsteller Karl-Heinz Ott erkundet gemeinsam mit dem Spitzengastronomen und Slow-Food-Vorsitzenden Otto Geisel badische und württembergische Weingüter. Der Tübinger Kulturwissenschafter Hermann Bausinger schließlich stellt mit „Seelsorger & Leibsorger“ Literaten vor, die allesamt Theologie studierten, dabei aber die materiellen Grundlagen der Menschen nicht aus dem Blick verloren, so auch den Pfarrer Heinrich Hansjakob, der die erste Winzergenossenschaft in Baden gründete. |
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Der Info-Brief Tourismus Bodensee mit aktuellen Veranstaltungen für Ihren nächsten Ausflug oder Ihre nächste Reise in die Bodensee-Region. |
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Messen und Märkte > Friedrichshafen |
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Noch bis 03.05.2009: "Tuningworld Bodensee" - Internationales Messe-Event für Auto-Tuning, Lifestyle und Club-Szene. Rund 220 Aussteller, mehr als 1.000 veredelte Boliden und ein aufwändiges Rahmenprogramm bietet die siebte Auflage des Tuning-Events. Bereits vor der offiziellen Eröffnung im Juli werden zur "Tuningworld Bodensee" zwei neue Hallen in Betrieb genommen. Dabei wird die Halle B5 in „Premium Car Area“ umbenannt und wartet mit einer neuen Standplanung auf. „Das exklusiv anmutende Hallenkonzept lässt die Standbauhöhe auf 1,50 Meter und damit die Kosten für die Aussteller schrumpfen“, erklärt Projektleiter Dirk Kreidenweiß. Insgesamt glänzen die Premieren und exklusiven Umbauten internationaler Top-Tuner auf einer Ausstellungsfläche von rund 85.000 Quadratmetern. Stark vertreten sind auch in diesem Jahr die großen Reifen- und Felgenspezialisten. Zahlreiche neue Highlights bietet das Rahmenprogramm: So zeigt sich US-Kulttuner Eddie Paul dem europäischen Messepublikum. Der Schöpfer von Kultautos aus Filmen wie „The Fast and the Furios“ oder „xXx – Triple X“ gastiert an allen vier Tagen auf der Messe. Auch der Yokohama Sumo Fight, der Geschwindigkeitstest „B@Speed Challenge“ und eine imposante Truckschau in der neuen Halle A7 feiern auf der "Tuningworld Bodensee" ihre Premiere. Für Unterhaltung sorgt unter anderem Beatboxer Robeat, einer der besten deutschen Stimmakrobaten. Ebenfalls auf dem Programm stehen die Wahl der Miss Tuning, Lowrider- und die Falken Drift-Show sowie zahlreiche Awards – alles ist im Eintrittspreis inbegriffen. Auf den Abend-Partys trifft sich die Szene – unter anderem auf der Radio7 Party-Nacht mit den Chartstürmern von Marquess (1. Mai) und auf der „Best of Ibiza Part VII“ (2. Mai). Die "Tuningworld Bodensee" ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Tageskarte kostet 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. |
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09.-10.05.2009: "horizon" - Die Messe für Studium und qualifizierte Aus- undWeiterbildung |
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21.-24.05.2009: "Klassikwelt Bodensee" - Messe-Event für Oldtimer und Youngtimer zu Lande, zuWasser und in der Luft. Die Oldtimerszene bekommt auch bei ihrem zweiten Auftritt am Bodensee eine große Bühne. Auf 60.000 m² bietet die "Klassikwelt Bodensee" in zehn Ausstellungshallen plus Freigelände „Oldtimer-Feeling pur“. Anbieter von historischen Fahrzeugen, Dienstleistungen, Zubehör und Lifestyle-Artikeln sowie anerkannte Restauratoren und Teilnehmer des Oldtimer-Teilemarkts stellen ihre Produkte aus. Über 300 Aussteller sind in der zweiten Auflage des Messe-Events am Bodensee vertreten und mit dem Angebot sind Experten und Freunde von Oldtimern und Youngtimer gleichermaßen angesprochen. Die zahlreichen Sonderschauen entführen die Besucher in nostalgische Zeiten, so etwa der Salon de Luxe in Halle A1, mit den Vorkriegsfahrzeugen der „Belle Epoque“ oder edlem Reisegepäck von Lous Vitton, Hermès oder Goyard und Moynat. Der Kult-Motorradhersteller NSU lässt mit über 25 verschiedenen NSU Zweirädern und dem legendärem NSU Prinz Jugendträume wieder wach werden. In der Nachbarhalle begeistern klassische Segelschiffe in Holzbauart und alte Motorboote mit kräftigen Motoren aus den 30er Jahren. Schön geschwungene Fahrzeuge amerikanischer Automobil-Ikonen und der „American Way of Live“ finden erstmals in der US-Themenhalle „Heartbeat of America“ Einzug. Neu in diesem Jahr auch die eigene Ausstellungsfläche für historische Nutzfahrzeuge und LKWs. Die „motorisierten Zugpferde“ von Allgaier Porsche Diesel und Lanz-Bulldog ergänzen das Gesamtbild. Ein Paradies für Tüfftler und Schrauber bietet der beliebte Oldtimer-Teilemarkt. Die meisten Exponate zu Lande, zu Wasser und in der Luft sind nicht nur in den Hallen ausgestellt, sondern sind auf diversen Parcours, auf dem Wasser oder in der Luft in Aktion zu bewundern. Auf dem DEKRA-Rundkurs auf dem Messegelände drehen historische Rennfahrzeuge und Motorräder ihre Runden. Historisch mobil wird es am Samstag in der Innenstadt von Friedrichshafen, wenn ab 19 Uhr über 100 historische Fahrzeuge ein rollendes Museum bilden. Die Air-Show mit den legendären „Flying Bulls“ findet täglich von 13:30 Uhr bis 14:30 Uhr auf dem angrenzenden Flughafen statt. Ein weiteres Luft-Highlight bildet die Passagiermaschine Super Constellation aus der Schweiz, die eigens zur "Klassikwelt Bodensee" anreist. Zu Wasser wird es „Very British“: Besucher haben die Gelegenheit, in original „Steamboats“ in See zu stechen; von Donnerstag bis Samstag gibt es täglich um 15:30 Uhr eine stilvolle Dampfboot-Parade und den Abschluss bildet am Sonntag um 13:00 Uhr ein Dampfboot-Rennen. Hochwertige Oldtimer-Sammlung unter dem Hammer Auf dem Messe-Event für Oldtimer und Youngtimer dürfen die Besucher die edlen Exponate nicht nur bestaunen, sondern zum Teil auch kaufen. Erstmals findet auf dem Messegelände Friedrichshafen eine Oldtimer-Auktion statt. Zur "Klassikwelt Bodensee" wartet das Haus Lankes mit einer Sonderauktion auf. Diese Versteigerung beinhaltet eine hochwertige Sammlung von Exponaten, die über 40 Jahre hinweg zusammengetragen wurde. Zum Aufruf kommen circa 30 Fahrzeuge und 300 Positionen aus den Bereichen Automobilia, Zubehör und Literatur. |
Angebot der Oldtimer-Auktion: Aston Martin DB 2/4, ein 1937 vorgestellter Autovia nahezu im Originalzustand |
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21.-24.05.2009: "the electric avenue" - Expo für nachhaltige Mobilität |
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Museen> Kißlegg > Rudolf Wacher Museum |
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noch bis 14.06.2009: "Jerry Zeniuk Malerei" im Museum Wachter Der aus Oberschwaben stammende Bildhauer Rudolf Wachter hat auch in diesem Jahr wieder einen Künstlerkollegen zu Gast in seinem Museum im Neuen Schloss Kißlegg: Den Maler Jerry Zeniuk. Der abwechselnd in München und New York lebende Jerry Zeniuk (*1945) beschäftigt sich in seinen Gemälden und Aquarellen konsequent mit Farbabstufungen und Farbwerten. Intuitiv setzt er die einzelnen Farbtöne auf die Leinwand und kombiniert sie zu einem Geflecht von Farbflächen. Zeniuks Ziel ist es, in seinen abstrakten und farbenkräftigen Gemälden Raum zu zeigen, also drei Dimensionen, obwohl das Bild an sich nur zweidimensional ist. Die Raum- und Tiefenwirkung der Malerei Zeniuks begeisterte den Bildhauer Rudolf Wachter (*1923) und war Anlass für ihn, eine Ausstellung in seinem Museum anzustreben. Rudolf Wachter, der mit der Kettensäge dem einzelnen Baumstamm Kreise, Spiralen, Würfel und Quader entlockt, hat in den vergangenen Jahrzehnten maßgeblich zu einem neuen Verständnis der Holzbildhauerei in Deutschland beigetragen. Denn er fertigt mit wenigen grundlegenden, aber notwendigen Einschnitten Holzskulpturen, die nicht gegen sondern ausschließlich mit den Gegebenheiten der Natur realisierbar sind. In der Ausstellung führen beide Künstler nun erstmals ihre Werke zusammen. Dabei treffen die intensiven Farbgemälde Zeniuks mit ihrer räumlichen Tiefenwirkung auf die geometrischen Körper Wachters mit ihrer haptischen Oberflächenstruktur, steigern sich gegenseitig in ihrer Wahrnehmung und ergeben vielschichtige Wechselwirkungen. |
Foto © copyright: Galerie Rupert Walser, München
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> Konstanz > Rosgartenmuseum |
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ab 15.05.2009: "Glaubenskämpfe, Kunst des 17. Jahrhundert, Aufbruch in die neue Zeit" - Erweiterung der Dauerausstellung" Historische Räume mit unbekannten Spitzenstücken aus dem Depot neu gestaltet: Die Konstanzer Reformation und Gegenreformation, Lebenskultur und Kunsthandwerk des 17. Jahrhunderts. Die Revolution von 1848 und die Modernisierung von Konstanz bis 1865. Öffnungszeiten: Di - Fr 10 - 18 Uhr, Sa, So + Feiertage 10 - 17 Uhr Montags geschlossen Mittwoch ab 14 Uhr sowie jeden ersten Sonntag im Monat: Eintritt frei |
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> St. Gallen > Historisches und Völkerkundemuseum |
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noch bis 07.06.2009: "Peter Ammon - Schweizer Bergleben um 1950" Peter Ammon (*1924) reiste in den 1950er Jahren durch die Schweizer Bergtäler, um Leben und Arbeit der Bergbauern fotografisch festzuhalten. Ihn interessierten vor allem traditionelle Betriebe und Lebensformen, wie sie nach dem Krieg in abgelegenen Gegenden noch anzutreffen waren. Damals fanden seine Bilder wenig Anerkennung, denn nach einer langen Zeit der Entbehrungen sehnten sich die Menschen nach Fortschritt und Moderne. Heute sind Peter Ammons Bilder Zeitzeugen einer beinahe vergessenen Welt. Die Ausstellung im Historischen und Völkerkundemuseum stellt erstmals das verbliebene Werk des Fotografen vor. Historische Filmaufnahmen aus dem Archiv der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde ergänzen die Bilddokumente. Den Schluss der Ausstellung bilden Werke des Walliser Künstlers Edouard Vallet (1876-1929) aus der Sammlung des Kunstmuseums St. Gallen. Vallets Malerei und Ammons Fotografie sind zwar um Jahrzehnte verschoben, weisen aber inhaltliche Parallelen auf. Ohne zu verklären, werden Sehnsüchte nach dem ursprünglichen Leben geweckt. Es bleibt eine leise Melancholie nach einer Zeit, die zu verschwinden scheint. |
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> St. Gallen > Naturmuseum |
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noch bis 03.05.2009: "Raben" - schlaue Biester mit schlechtem Ruf, Sonderausstellung, Naturmuseum St. Gallen Eine Ausstellung entstanden in Zusammenarbeit mit dem Naturmuseum Olten. Ergänzt mit 3 Werkgruppen aus der "KinderKunstWerkstat" von kidswest.ch, Bern, fotografischen Arbeiten von Stefan Rohner, St.Gallen, Zeichnungen von Ueli Iff, Wabern/BE, und Präparaten aus der Sammlung des Naturmuseums. Rabenvögel zählen zu den intelligentesten Tieren und sind zu wahren Kunststücken in der Lage. Dennoch verbindet sie mit uns Menschen eine Art von Hassliebe: Während die einen sie für ihre Leistungen bewundern, möchten sie andere wegen den durch sie verursachten Schäden am liebsten ausrotten. Hier hilft nur eine sachliche Information, jenseits von Aberglauben und Unwahrheiten.
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noch bis 25.10.2009: "Haie - Die gejagten Jäger" im Naturmuseum St. Gallen
Haie, allein die Nennung ihres Namens löst bei den meisten
von uns eine Gänsehaut aus. Sind das nicht die gefürchteten Räuber der
Meere, die zähnestarrenden Menschenfresser ohne Gnade? Dieses düstere und
bedrohliche Bild fußt zumeist auf falschen oder fehlenden Informationen.
Tatsächlich nehmen Haie in den Nahrungsnetzen der Meere eine zentrale Rolle
ein. An der Spitze der marinen Nahrungspyramide sorgen sie für eine
lebenstüchtige Basis. Zudem sind Haie und die mit ihnen verwandten Rochen
äußerst faszinierende Tiere, mit herausragenden Sinnesleistungen und einer
schier unglaublichen Geschichte, die weit ins Erdaltertum zurückreicht.<p> |
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> Singen > Städtisches Kunstmuseum |
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noch bis 10.05.2009: Ausstellung "Clemens Kalsicher - Der richtige Moment" im Städtischen Kunstmuseum Singen. Vor kurzem noch wünschte sich eine Kritikerin, der Fotograf Clemens Kalischer, geboren 1921 in Lindau, möge im Bodenseeraum endlich, und nicht allein historischer Gerechtigkeit wegen, mit einer größeren Retrospektive vorgestellt werden. Die Ausstellung „Clemens Kalischer – Der richtige Moment“ im Städtischen Kunstmuseum Singen, in der rund 100 Schwarz-Weiß-Fotografien (Silbergelatine/Handabzüge) aus einem Zeitraum von den späten 1940er bis in die 1960er Jahre gezeigt werden, lässt diesen Wunsch Wirklichkeit werden. Damit setzt das Museum die Serie seiner monographischen Ausstellungen zu klassischen Positionen der Schwarz-Weiß-Fotografie fort. Die Schau ist zugleich der Auftakt des großen Krimifestivals „Criminale“ 2009 Singen-Schaffhausen, das vom 6. bis 10. Mai 265 Autoren in die Region zwischen Bodensee und Rheinfall führt und mit einer Vielzahl an Veranstaltungen aufwartet. Clemens Kalischer zählt zu den großen Fotografen des besonderen Augenblicks, in deren Aufnahmen sich das Humane, Individuelle, Intime und Alltägliche inmitten des schnellen, öffentlichen Lebens behauptet. Ein Leben lang erfasste der unabhängige, frei arbeitende und in seiner Arbeit unsichtbar bleibende Fotograf den „richtigen Moment“ (Kalischer). Das Ergebnis sind sachliche, klassisch komponierte, dabei zutiefst berührende Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die Kalischers „stummes Zwiegespräch mit den Menschen“ (Kalischer) bezeugen. Kinder und Jugendliche in den Straßen New Yorks, Arbeiter in den Docks des New Yorker Hafens und in den Kohlegruben Pennsylvanias, Wartende in Bahnhöfen, Menschen in der Stadt, familiäre Feste und dörfliche Szenen – kurz: Blicke und Gesten, welche die Würde und Individualität der Menschen wahren und bezeugen – das sind die Themen, die Clemens Kalischer „draußen“, in New York und Neuengland, seit den 1960er Jahren auch auf Reisen, fand und bewegten. Insbesondere die Ende der vierziger Jahre aufgenommene Serie der im New Yorker Hafen ankommenden „Displaced Persons“, das heißt der Flüchtlinge aus Europa, deren Schicksal der Fotograf teilte, zählt zu den bekanntesten und eindrücklichsten Arbeiten Clemens Kalischers. Seltener dagegen sind reine Architekturaufnahmen und Fotoporträts bekannter Persönlichkeiten aus dem persönlichen Umfeld des Fotografen: Leonard Bernstein, Pablo Casals, Frank Lloyd Wright, Oskar Kokoschka, Norman Rockwell... Clemens Kalischer, am Bodensee geboren, wächst im Harz (Nordhausen), dann in Berlin auf. Der Vater, Kinderpsychotherapeut von Beruf, erkennt 1933 die Gefahr, welche für die jüdische Familie von Hitler ausgeht. In Paris, wohin die Familie emigriert, studiert Kalischer Kunst und entdeckt, angeregt durch die Arbeiten des legendären Kamerameisters André Kertész’ (1894-1985), die Fotografie. Doch auch Paris ist nicht sicher. 1939 bis 1942 verbringt er lange Jahre in acht Internierungslagern. Im letzten Moment, 1942, mit einem Notvisum der Hilfsorganisation von Eleanor Roosevelt versehen, gelingt die Flucht in die USA. New York (bis 1951) und Stockbridge, Massachusetts, werden zur neuen Heimat. In New York nimmt Kalischer an der Cooper Union School sein Kunststudium wieder auf, besucht er Kurse der legendären Photo League (u.a. bei Paul Strand, Ansel Adams, Henri Cartier-Bresson, Eugene Smith, Lisette Model u.a.) und studiert an der New School for Social Research Fotografie bei Berenice Abbot (1898-1991). Als Copyboy bei der France Press Agence erhält er 1943 seinen ersten Fotoauftrag. Edward Steichen (1879-1973), Vertreter der „Straight Photography“ und einflussreichster Vermittler der Fotografie im 20. Jahrhundert, suchte 1955 für die epochale Fotoschau „The Family of Man“ im Museum of Modern Art New York Kalischers Foto: „Boy with Dog“ (1950) aus. Seither ist Clemens Kalischer in den großen Fotoausstellungen und Museen der USA. und Deutschlands vertreten; war und ist er für so renommierte Zeitungen und Zeitschriften wie die „New York Times“, das „Time Magazin“, „Life“, „du“, das „Boston Globe Magazin“ oder „Newsweek“ tätig. 1951, bereits in Stockbridge, gründete er seine eigene Fotoagentur „Image Photos“ und führt dort seit 1965 die Image Gallery for Contemporary Art. Obwohl seit den 1960er Jahren wiederholt auf Reisen (Europa, Indien, Israel, Kuba), kehrte er erst 1997, mit der Organisation „One by One“, die Dialoge zwischen den Tätern und Opfern des Holocausts veranstaltet, erstmals wieder nach Deutschland (Berlin) zurück. „Ein typisches Kalischer-Foto (...) vermittelt das Gefühl, der Fotograf habe einfach einen Moment im Strom des Lebens herausgegriffen und in der Emulsion erstarren lassen“ (Miles Unger). Doch was einfach, zeitlos wirkt, das entsteht aus Respekt gegenüber dem persönlich geschauten Motiv, aus großem technischen Können – vor Ort und in der Dunkelkammer – sowie aus dem Vermögen, das Motiv zu verdichten und den Ausschnitt klar-ausgewogenen zu komponieren. Kalischers Fotografien zeichnen sich durch die bevorzugte Wahl des direkten Gegenübers bzw. durch gemäßigte Untersichten, Schärfe, fixierte Bewegung, subtile Tongradation und durch gesteuerte Licht-Schatten-Kontraste aus. Da der Beobachter Clemens Kalischer die bildimmanenten, gestaltprägenden Gesetze der Fotografie virtuos beherrscht, gelingt es dem Kamerameister Kalischer seine Arbeiten anzusiedeln auf dem schmalen Grat zwischen sachlich-dokumentarischer und persönlich-subjektiver Fotografie. Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit der Galerie „argus fotokunst“, Berlin konzipiert. Wir danken Herrn Norbert Bunge für seine Unterstützung sehr herzlich. |
"Police Line"
"Penn Station"
"Girl with Cat"
"Displace Persons 21"
"Boy with Dog"
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> Uhldingen-Mühlhofen - Unteruhldingen > Pfahlbaumuseum |
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23.+24.05.2009: "H8 – Lebendige Geschichte am Bodensee" Am langen Wochenende nach Christi Himmelfahrt treffen sich in den Pfahlbauten von Unteruhldingen am Bodensee Wikinger, Römer, Kelten, Alamannen und Steinzeitmenschen. Das Pfahlbaumuseum veranstaltet den Abschlussevent eines Europaprojektes „liveArch“, an dem Museen aus 8 Ländern beteiligt sind. Dazu verwandelt sich ganz Unteruhldingen und das Ufergelände in eine historische Spielwiese. Vorführungen aus verschiedenen Epochen, Schaukämpfe, Experimente und ein Open-Air-Konzert bilden die Höhepunkte des Wochenendes. Das Ganze ist eingebettet in einen wissenschaftlichen Kongress, bei dem sich Historiker und Tourismusexperten mit der Darstellung von „Living History“ im Museum befassen. Samstag 23.05.2009, 10-17 Uhr: Acht Länder präsentieren lebendige Geschichte. Samstag 23.05.2009, 20:30 Uhr: Open-Air Konzert "Die Global Kryner" Sa.+So. 23.+24.05.2009, 10-18 Uhr: - Steinzeitfamilie - Gladiatorenkämpfe - Wikinger-Boote - Ritter-Turniere und vieles mehr.
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Musik: Jazz - Rock - Pop - Gospel> Friedrichshafen |
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10.05.2009, 20:30 Uhr: "Dave Holland Quartet". Im Bahnhof Fischbach. Der 1946 im englischen Wolverhampton geborene Dave Holland gehört zu den bedeutendsten Bassisten der zeitgenössischen Jazz-Szene. Als junger Musiker löste er 1968 Ron Carter als Bassisten in der Miles Davis Band ab und wirkte bei einigen der wichtigsten Alben des legendären Trompeters mit. Er war mit Chick Corea, Stan Getz, Anthony Braxton und einer Vielzahl anderer Musiker im Studio und auf der Bühne zu hören. Das Zusammenspiel des Dave Holland Quartet zeichnet sich durch eine harmonische Melodik und spannungsvolle Rhythmen aus. Trotz aller virtuosen Brillanz der Musiker bezieht das Konzert seine Stärke aus dem gegenseitigen Austausch von Ideen. Das aktuelle Line-up der Band: Dave Holland – Kontrabass, Chris Potter – Saxophon, Steve Nelson – Vibraphon und Nate Smith – Drums. Ein Muss für alle Jazz-Fans. Eintritt: 24 €
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Dave Holland (Foto: Laurence Labat / ECM Records) |
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15.05.2009, 20 Uhr: "Michael Nyman Band" - Der Kontrakt des Zeichners / Mozart 252. Im Graf-Zeppelin-Haus. Michael Nyman gehört zu den anerkanntesten und erfolgsreichsten Komponisten unserer Zeit. Er wurde der Öffentlichkeit vor allem als Filmkomponist, insbesondere für die Filme von Peter Greenaway und vor allem Jane Campions "Das Piano" (The Piano), seinem größten kommerziellen Erfolg, bekannt. |
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Musik:Konzert - Oper - Operette - Musical - Ballett> Friedrichshafen |
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09.05.2009, 20 Uhr: SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg. Solistin: Janine Jansen, Violine. Leitung: Kirill Karabits. Im Graf-Zeppelin-Haus. B. Britten: Four Sea-Interludes op. 33a A. Dvořák: Violinkonzert a-Moll op. 53 D. Schostakowitsch: 1. Sinfonie f-Moll op. 10 Seit ihrem Debüt im Concertgebouw Amsterdam 1997 ist die Niederländerin Janine Jansen in ihrer Heimat ein Star. Inzwischen gilt sie auch international als eine überaus interessante und vielseitige Künstlerin, gefragt bei den großen Orchestern der Welt wie Berliner Philharmoniker, London Symphony Orchestra, Cleveland Orchestra, NHK Symphony Orchestra Tokio, Sydney Symphony. |
Janine Jansen (Foto: Felix Broede)
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10.05.2009, 11 Uhr: Muttertagskonzert - Symphonisches Jugendblasorchester Friedrichshafen. Leitung: Alain Wozniak. E. Withacre, J. de Meij, Ch. Chaplin u. a.. Im Graf-Zeppelin-Haus. Mit einem unterhaltsamen, humoristischen Programm, das auch die eine oder andere Überraschung bereithält, präsentiert sich das Symphonische Jugendblasorchester Friedrichshafen am Muttertag zum traditionellen Konzert. Unter der inspirierenden Leitung von Alain Wozniak erklingen beschwingte Werke, eine Palette die Klezmer-Musik ebenso bietet wie ein Werk des genialen Schauspielers Charlie Chaplin, der auch komponiert hat. |
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14.05.2009, 20 Uhr: Royal Philharmonic Orchestra. Solist: Kirill Gerstein, Klavier. Leitung: Leonard Slatkin. Im Graf-Zeppelin-Haus. W. Walton: Partita für Orchester (1957) F. Liszt: Konzert Nr. 1 Es-Dur J. Brahms: 2. Sinfonie D-Dur op. 73 In einer beispielhaften Karriere hat sich Kirill Gerstein, 1979 in Russland geboren, u. a. Gewinner des Arthur-Rubinstein-Wettbewerbs 2001, mit seiner meisterhaften Technik, einer erfrischenden und neuen Interpretation der Werke sowie mit überzeugender Bühnenpräsenz zu einem der interessantesten Pianisten seiner Generation entwickelt; ein gefragter Gast bei zahlreichen Festivals und namhaften Orchestern. Mit ihm spielt eines der großartigen Londoner Orchester, geleitet von Leonard Slatkin, dem Ersten Gastdirigenten des RPO. |
Kirill Gerstein (Foto: Sasha Gusov)
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15.05.2009, 20 Uhr: "Michael Nyman Band" - Der Kontrakt des Zeichners / Mozart 252. Im Graf-Zeppelin-Haus. Michael Nyman gehört zu den anerkanntesten und erfolgreichsten Komponisten unserer Zeit. Er wurde der Öffentlichkeit vor allem als Filmmusikkomponist, insbesondere für die Filme von Peter Greenaway und vor allem für Jane Campions „Das Piano“ (The Piano), seinem größten kommerziellen Erfolg, bekannt. Weil er die atonale zeitgenössische Musik ablehnte, gab Nyman 1964 das Komponieren auf und arbeitete als Musikwissenschaftler, fand aber 1968 zur praktischen Musikausübung zurück. Neben seiner Tätigkeit als Komponist arbeitet Michael Nyman auch als Dirigent und Musikkritiker. Als anerkannter Musikwissenschaftler prägte er den Begriff des „Minimalismus“. Die Michael Nyman Band spielt Stücke aus der Filmmusik zu „Der Kontrakt des Zeichners“, die auf Kompositionen von Henry Purcell beruhen, und Kompositionen aus seiner aktuellen der CD „Mozart 252“. |
Michael Nyman (Foto: Sheila Rock portrait)
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16.+17.05.2009, jeweils 19:30 Uhr: Ballett Leipzig - Joseph Haydn: „Die Schöpfung“. Choreographie: Uwe Scholz. Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz. Madrigalchor Wetzikon. Im Graf-Zeppelin-Haus. Einen Höhepunkt des neoklassischen Balletts schuf Uwe Scholz 1991 zu Beginn seiner Ära als Chef des Leipziger Balletts, und kaum eine andere Choreographie ist so eng mit dem Ensemble verbunden wie diese Adaption von Joseph Haydns Oratorium "Die Schöpfung". In diesem Werk, das zu den wichtigsten und am häufigsten gespielten Repertoire-Stücken der Leipziger gehört, wird die zeitlose Qualität des Choreographen deutlich, seine große Begabung, mit hohem Respekt für die Vorlage, Musik in Tanz zu transformieren. Entstanden ist kein Handlungsballett, sondern eine ganz eigene „Schöpfung“, ein aus dem jeweiligen musikalischen Moment hervorgehender, absoluter Tanz, der zusammen mit Haydns Oratorium ein Gesamtkunstwerk bildet. |
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19.05.2009, 20 Uhr: Jaap ter Linden – Artist in Residence des 21. Internationalen Bodenseefestivals "Geistliche und weltliche Musik aus England". Mitglieder des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg. Lettischer Staatschor „Latvija“. In der Schlosskirche.
Georg Friedrich Händel: Utrechter Te Deum Jaap ter Linden ist nicht nur ein hervorragender Cellist und Gambist, er ist auch ein ausgewiesener Experte als Dirigent von Barockmusik, der sich der Historically Informed Performance (HIP), der historisch informierten Aufführungspraxis, verschrieben hat. Als „Artist in Residence“ des 21. Internationalen Bodenseefestivals, das unter dem Motto „England, oh England“ steht, widmet er sich in seinen Konzerten Komponisten, deren Wirken und Werk mit England verbunden ist. |
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> Ravensburg > Eröffnungskonzert Bodenseefestival |
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08.05.2009, 20 Uhr: "England, oh England“ -Eröffnungskonzert des Bodenseefestivals. Concerto Köln. Daniel Hope, Violine | Jaap ter Linden, Leitung. Im Konzerthaus Ravensburg. Felix Mendelssohn Bartholdy Konzert-Ouvertüre „Die Hebriden“ op. 26 Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64 Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56 „Schottische“ Gleich drei große Künstler bzw. Ensembles werden aufgeboten, um die Arbeit Felix Mendelssohn Bartholdys in England vorzustellen. Prädestiniert hierfür ist Concerto Köln, dessen Markenzeichen es ist, wissenschaftlich fundierte Interpretationen von Werken aus dem 18. und frühen 19. Jahrhundert mit neuer Verve auf die Bühne zu bringen. Daniel Hope, begnadeter und rund um den Erdball gefeierter Geigenvirtuose, jüngstes Mitglied des legendären Beaux Arts Trios, wird das Violinkonzert e-Moll op. 64 von Mendelssohn interpretieren, über das Hope sagt: „Es hat absolut alles, was ein Geiger und Musiker sich wünschen kann – die schönsten Melodien, den romantischen Kampf der Geige gegen das Orchester […] und jene ausgelassenen Scherzi, wie sie nur Mendelssohn schreiben konnte“. Die Leitung liegt in den Händen des niederländischen Dirigenten, Cellisten und Gambisten Jaap ter Linden, dem diesjährigen „Artist in Residence“. |
Jaap ter Linden
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> Ravensburg > Musik im Festsaal |
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04.05.2009, 20 Uhr: "Ahi Vita – Ach, das Leben“. Michael Riessler Klarinette und Bassklarinette, Enrico Melozzi Violoncello, Singer pur. Im Festsaal Kloster Weißenau. Klagegesänge von Claudio Monteverdi (1567-1643) und Carlo Gesualdo (um 1560-1613) sowie weiteren Komponisten der italienischen Renaissance in Verbindung mit Werken von Michael Riessler. Michael Riessler ist SWF-Jazzpreisträger und wurde von der Münchner Abendzeitung als Deutschlands derzeit „aufregendster“ Jazzmusiker gefeiert. Riessler ist aber vor allem ein Grenzgänger. Für „Ahi Vita – Ach, das Leben“ hat er sich mit dem Regensburger Vokalensemble Singer Pur und dem Cellisten Enrico Melozzi zusammengefunden, um Klagegesänge von Claudio Monteverdi und Carlo Gesualdo mit eigenen Kompositionen zu konfrontieren, und zwar so, dass sich alte und neue Musik gegenseitig durchdringen. Enrico Melozzi liebt es, als Komponist und Cellist die Grenzen zwischen klassischer Musik, Jazz und zeitgenössischer Musik zu überschreiten. Singer Pur, fünf ehemalige Regensburger Domspatzen und eine Sopranistin, trägt das Prädikat „führendes deutschsprachiges Vokalensemble". Zwei Mal (2005, 2007) erhielt es den bedeutendsten deutschen Musikpreis ECHO Klassik. 14.05.2009, 20 Uhr: "Trio Opus 8". Eckard Fischer Violine, Mario de Secondi Violoncello, Michael Hauber Klavier. Im Festsaal Kloster Weißenau. Joseph Haydn: Klaviertrio C-Dur Hob. XV: 27 Frank Bridge: Klaviertrio Nr. 1 c-Moll Felix Mendelssohn Bartholdy: Klaviertrio Nr. 1 d-Moll op. 49 Hinter dem Namen Trio Opus 8 verbergen sich der Pianist Michael Hauber, der Geiger Eckhard Fischer und der Cellist Mario de Secondi. In Anlehnung an zahlreiche Kompositionen für Klaviertrio, welche die Opuszahl 8 tragen, gab sich das Trio Opus 8 seinen Namen. Für Ravensburg hat das Trio einen Kammermusikabend passend zum Thema des Bodenseefestivals „England, oh England“ zusammengestellt: Es werden Werke der Jubilare Joseph Haydn (200. Todestag), Felix Mendelssohn Bartholdy (200. Geburtstag) sowie von Frank Bridge gespielt, der einst Benjamin Britten in Komposition unterrichtete. |
Michael Riessler
Trio Opus 8
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> Singen |
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27.05.2009, 20 Uhr: „Wiener Klassik“ mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz. Dirigent: Vassilis Christopoulos. Solist: Alexander Kisch, Kontrabass, Wilhelm Schwinghammer, Bass. In der Stadthalle Singen. Bass vokal und instrumental: Mozart, Hoffmeister und Haydn Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Ouvertüre zur Oper „Die Zauberflöte“ KV620. „In diesen heil´gen Hallen“, Arie des Sarastro aus der Oper „Die Zauberflöte“ Franz Anton Hoffmeister (1754-1812): Konzert für Kontrabass und Orchester Es-Dur Wolfgang Amadeus Mozart: „Per questa bella mano“, Konzertarie für Bass und Kontrabass KV 612 Joseph Haydn (1732-1809): Symphonie Nr. 96 D-Dur „Das Wunder“ Eine Werkeinführung mit dem Musikwissenschaftler Helmut Weidhase und der Kulturpädagogin Susanne Breyer findet um 19:15 Uhr statt. Für Jugendliche gibt es verbilligte Eintrittskarten für nur fünf Euro pro Person bei Anmeldung zur Einführung über die Volkshochschule, Hauptstelle Singen, Telefon 07731/9581-0. Alexander Kisch, im rumänischen Siebenbürgen geboren, erwarb mehrere nationale Preise bei Instrumentalwettbewerben und war Mitglied des Kontrabassquartetts „Mobile“, des Kammerorchesters „Arsnova“ sowie des „Orchestra Internazionale d’Italia“, mit denen er mehrere nationale und internationale Konzertauftritte hatte. Seit 1994 lebt er mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Konstanz, wo er als Solokontrabassist in der Südwestdeutschen Philharmonie tätig ist. Daneben spielt er auch regelmäßig mit seinen Kollegen Kammermusik.
Schon die Namen bekannter Dirigenten wie Rene Jacobs,
Philippe Herreweghe oder Ingo Metzmacher und Phillippe Auguin, unter deren
Leitung er bereits gesungen hat, verraten es: Wilhelm Schwinghammer bedient
ein reiches Repertoire, das von der Alten Musik bis zur Gegenwart reicht.
Doch seine Vielfalt betrifft ebenso die unterschiedlichen musikalischen
Gattungen, hat sich doch der junge Bassist gleichermaßen als Ensemble-,
Konzert- und Opernsänger profiliert. |
Wilhelm Schwinghammer
Alexander Kisch
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Rundflüge> Friedrichshafen |
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04.05.-31.10.2009: Zeppelin-Rundflüge - Saison 2009 Der Zeppelin startet diesen Monat wieder (ab Friedrichshafen):
A. Flug "Friedrichshafen"
B. Flug "Ravensburg": Tettnang, Ravensburg, Weingarten
Basilika, Waldburg oder
C. Flug "Westroute": Unteruhldingen, Insel Mainau, Meersburg,
Konstanz oder
D. Flug "Radolfzell": Meersburg, Insel Mainau,
Unteruhldingen, Überlingen, Ludwigshafen, Radolfzell, Immenstaad oder
E. Flug "Rheinfall": Meersburg, Insel Mainau, Konstanz, Stein
am Rhein, Schaffhausen (Rheinfall) oder |
Zeppelin-Rundflüge (c) Dietmar Blasius
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Schifffahrt> Wasserstand Bodensee - Pegel Konstanz28.04.2009 = 3,44 m |
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> Katamaran |
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01.05.-04.10.2009: "Nachtschwärmen über den See" - Kat Ahoi für Nachtschwärmer. Der AbendKat ist an den Wochenenden bis in die Nacht hinein unterwegs. Den ganzen Sommer lang können Konstanzer und Friedrichshafener die Kultur- und Gastronomieszene auf der anderen Seeseite ausgiebig genießen. An Freitagen, Samstagen, Sonntagen und Feiertagen bis Mitternacht über den See. Damit sind Konzert-, Theater- und Kinobesuche ebenso möglich wie ein entspannter Abend in der Restaurant- und Barszene in den beiden größten Städten am Bodensee. Die zusätzlichen Abfahrten ab Friedrichshafen sind um 20.02 Uhr und 22.25 Uhr. Ab Konstanz geht es um 21.17 Uhr und 23.17 Uhr über den nächtlichen Bodensee. |
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> Vereinigte Schifffahrtsunternehmenfür den Bodensee und Rhein (VSU) |
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02.+30.05.2009: Abendfahrt mit Backhendl ab Bregenz (VLB) 03.05.-27.09.2009: Der Kapitän bittet zum Brunch. Jeden Sonntag ab Bregenz (VLB) 03.+10.+24.05.2009: Rorschacher Brunchfahrten. Anmeldung erforderlich (SBS Rorschach) 06.05.2009: Obstblütenwanderung ab versch. Häfen (BSB) 09.05.2009: „Musikfestival zu Wasser und zu Land“ (BSB) 10.05.2009: Muttertagsfahrten ab verschiedenen Häfen 16.05.2009: „Una notte speziale“ – der italienische Abend. Mit köstlichem italienischen Buffet (VLB) 10.+31.05.2009: „Dampf und Schiff“: Mit dem Dampfzug von Schaffhausen nach Konstanz und zurück mit dem Schiff oder umgekehrt (URh) 10.05.2009: Brunchfahrten. Ab Stein am Rhein und Steckborn (URh) 21.05.2009: Brunchfahrten. Ab Schaffhausen (URh) |
(c) BSB Bodensee Schiffsbetriebe
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Sport & Natur> Slow-Up Schaffhausen - Hegau |
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24.05.2009, 10-17 Uhr: 5. slowUp Schaffhausen-Hegau - Flanieren, pedalen, rollen, laufen und verweilen. Am aktiven Erlebnistag in der grenzüberschreitenden Region erwartet das Organisationskomitee über 40.000 Teilnehmende. Mit einem slowUp wird in erster Linie die gesunde, sportliche und umweltfreundliche Mobilität gefördert. In einer touristisch attraktiven Region steht eine asphaltierte Rundstrecke einen Tag all jenen zur Verfügung, die sich mit eigener Kraft auf Rädern, Rollen oder zu Fuß bewegen. Die herrliche Landschaft zwischen Rhein und Hegauvulkanen scheint dafür prädestiniert zu sein. Losgelöst von der Hektik im Alltag entspannt man sich in der freien Natur, geniesst die Vielseitigkeit der Umgebung und tut der eigenen Gesundheit etwas Gutes. Entlang der Strecke darf man sich auf ein kulinarisch, kulturell und sportlich vielfältiges Rahmenprogramm freuen, das von den Vereinen und Gemeinden in eigener Regie gestaltet wird. Der Kreativität sind diesbezüglich keine Grenzen gesetzt. Der 5. slowUp Schaffhausen-Hegau, der über eine Strecke von rund 38 Kilometern führt und sechs Grenzübertritte vorsieht, versteht sich als eine Veranstaltung für die ganze Familie. Migros, SportXX, CSS Versicherung und Ramseier Suisse AG fungieren als nationale Hauptsponsoren der 15 slowUp, die in der gesamten Schweiz stattfinden. Gesundheitsförderung Schweiz, SchweizMobil und Schweiz Tourismus bilden die nationale Trägerschaft. Frank Hämmerle, Landrat des Landkreises Konstanz, und Dr. Erhard Meister, Regierungsrat des Kantons Schaffhausen, übernehmen die Schirmherrschaft vom slowUp Schaffhausen-Hegau. slowUp – eine Wortkombination aus slow down und pleasure up – bedeutet in etwa soviel wie Hochgenuss dank gemächlichen Fahrens. Die Geschwindigkeit ergibt sich an diesem aktiven Erlebnistage einzig und allein durch die eigene Muskelkraft. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer per Fahrrad, Inlineskates, Skateboard oder schlicht und einfach per pedes auf die abgesperrte Rundstrecke begeben. Eines wird ihnen allen gemeinsam sein: das eindrückliche Vergnügen eines unvergesslichen Strassenvolksfestes. Der 5. slowUp Schaffhausen-Hegau führt durch Schaffhausen, Herblingen, Thayngen, Gottmadingen, Buch, Ramsen, Gailingen, Dörflingen und Büsingen führt. Die Teilnahme am slowUp ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Ein- und Ausstiegsort auf dem Rundkurs kann frei und jederzeit gewählt werden. Ein Vergnügen, das man sich nicht entgehen lassen sollte… |
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Städte + Gemeinden > Bischofszell |
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ab 02.05.2009, jeden Samstag 08:30-12:00 Uhr: Bischofszeller Wochenmarkt mit Markt-Beizli in der Kornhalle - am 02.05. Saisonstart - am 30.05. Frühlingserwachen 02.05.2009, 14:45 Uhr: Bischofszeller Städtlilauf in der Oberstadt und Bitzihalle 10.05.2009: Flossrennen VD 17.05. 16.+17.05.2009: Open Air Bischofszell auf dem heuberg 30.05.2009, ab 12 Uhr: 2. SAM-Stadt-Trial Bischofszell in der Oberstadt |
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Theater> Friedrichshafen |
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07.05.2009, 20 Uhr: „Ein Bericht für eine Akademie“ von Franz Kafka. Walter Renneisen spielt. Eine Aufführung im Rahmen der Ausstellung Claudia & Julia Müller „Persönliche Erfahrungen: Mimik“. Im Zeppelin Museum. Der gefangene Affe Rotpeter beschließt, von seiner ursprünglichen Natur Abschied zu nehmen und Mensch zu werden. Vor einem Akademiepublikum gibt er den Bericht seiner selbst gewählten Entwicklung und definiert sinnfällig seinen humanen Status. Das Ganze gerät zu einer eindrücklichen Parabel über die Freiheit. Walter Renneisen, ausgezeichnet mit dem Adolf-Grimme-Preis, ist einer der markanten deutschsprachigen Schauspieler bei Film, Fernsehen und Theater. Seine unverwechselbare Stimme prägt über 200 Hörspiele, überdies zuletzt auch die Figur Gimli in dem Kinoepos „Herr der Ringe“. |
Walter Renneisen in "Ein Bericht für eine Akademie"
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12.+13.05.2009, Di 19:30 Uhr, Mi 10:00 Uhr: „Schneefall" von Ulrike Freising. Junges Schauspielhaus Bochum, ab 14 Jahre. Im Kiesel im k42. Sechs Personen und eine Tote. Nina ist vom Aussichtsturm gesprungen. Oder wurde sie gestoßen? Was wissen Ninas Freunde, die sich jetzt beim Leichenschmaus in rosa T-Shirts treffen? Was wollten Ninas Eltern nicht wissen? Eine rätselhafte Geschichte über einen tragischen Tod und das sinnlose Leben, über die Aufrichtigkeit in Freundschaften und vermeintlich heile Familien. Und eine tiefgründige Geschichte über die Tragik des Lebens und den Umgang mit Einsamkeit geschrieben von der aus Friedrichshafen stammenden und mit dem Künstlerförderpreis 2008 ausgezeichneten Ulrike Freising. |
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15.05.2009, 18 Uhr: „Die Wanze". Nach Paul Shipton. Landestheater Vorarlberg, Bregenz. Ab 9 Jahre. Im Kiesel im k42. Wanze Muldoon ist Privatdetektiv in einem Garten und erzählt von seinem härtesten Fall, und der beginnt damit, dass ein paar Ameisen auf dem Egotrip sind. Natürlich löst er den Fall – doch leicht hat er es dabei wirklich nicht: Er muss einem vierköpfigen Wespen-Killer-Kommando entkommen und landet dann doch im Netz der Spinne. Gott sei Dank hat Wanze Freunde unter den anderen Krabblern im Garten. Paul Shipton hat mit „Die Wanze“ einen Krimi geschrieben, der Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistert. Die Karten sind kostenlos, müssen aber an der Vorverkaufskasse im Graf-Zeppelin-Haus reserviert und abgeholt werden |
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20.05.2009, 19:30 Uhr: „Maria Stuart" - Trauerspiel von Friedrich Schiller. Badisches Staatstheater Karlsruhe. Regie: Boris von Poser. 19 Uhr Einführung: Volker Westphal. Im Graf-Zeppelin-Haus. England, 1587. Maria Stuart, Königin von Schottland, soll ihren Ehemann ermordet haben. Um einer Verurteilung zu entgehen, flieht sie nach England. Doch statt Hilfe von ihrer Verwandten, der Königin Elisabeth, erwarten sie dort 19-jährige Gefangenschaft und der Tod auf dem Schafott. Denn Elisabeth sieht in ihr die gefährliche Thronrivalin. Viele Männer intrigieren bei diesem Machtspiel mit tödlichem Finale, doch letztlich ist es ein Kampf der beiden Frauen. Und es ist Maria, die moralisch als Siegerin daraus hervorgeht. Elisabeth, die das Todesurteil unter fadenscheinigem Vorwand unterschreibt, behält ihren Thron um den Preis der Vereinsamung und eines Lebens mit ihrer Schuld. |
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Unterhaltung: Festival - Kabarett - Show> Dornbirn |
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11.+12.05.2009, am 11.05. um 20 Uhr, am 12.05. um 16 + 20 Uhr: "Afrika! Afrika!" - Das magische Zirkusereignis vom Kontinent des Staunens. Im Messe-Stadion Dornbirn. André Hellers sinnliche Entdeckung Afrikas fasziniert das Publikum mit Tempo, Energie und dem Ausdruck überschäumender Lebensfreude. Zu sehen ist das andere Afrika: der Kontinent eines unermesslichen Reichtums an kulturellen Traditionen und voller Kreativität. André Hellers Mitarbeiter und der Choreograph Georges Momboye sind dafür in Afrika unterwegs gewesen. Zwischen Mali und Marokko, zwischen Ägypten und Südafrika, an allen Küsten und im Landesinneren sowie in der afrikanischen Diaspora haben sie faszinierende Künstler gefunden, Tänzer, Artisten, Musiker, Sänger, Exzentriker und Akrobaten. Das erklärte Anliegen von André Heller ist es, den Afrikanern eine europäische Bühne zu eröffnen, die der Großartigkeit ihrer Kunst entspricht. Mehr als einhundert Künstler aus vielen Regionen Afrikas sind an der Show beteiligt. Einige von ihnen kommen aus einer der zwei afrikanischen Zirkusschulen, die Kooperationspartner dieses Projektes sind, viele sind im Laufe der Zeit in den Pool der großartigen Künstler von Afrika! Afrika! aufgenommen worden. Auch die völlig neu konzipierte Hallentournee wird wiederum von Georges Momboye choreographiert. Damit knüpft die Indoor-Show an den bisherigen Erfolg an. Neben der Artistik bestimmen vor allem die Masken- und Kostümwelten, die Musik und der Tanz das Ereignis. |
Fotos: Sabrina Sarnitz
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> Konstanz |
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05.05.2009, 20 Uhr: "Tim Fischer: Zarah ohne Kleid" - Im Stadttheater Konstanz. „Zarah muss mal wieder aus dem Haus“, findet Tim Fischer. „Meine erste große Show in Hamburg – ich war gerade 17 Jahre alt - hieß „Zarah ohne Kleid“, auch wenn ich nicht nackt war. „Ohne Kleid“ meinte: Ich wollte diese Künstlerin nicht mit einer dieser Travestie-Nummern mit Blaufuchs, Glitzer und Perücke belegen. Es sollte ein posthumes Leander-Konzert werden, keine Lobhudelei, keine Diffamierung, aber natürlich wollte ich Zarah Leander auch mit ihren Fehltritten und der ach so berühmten "Wir haben ja von nichts gewusst"-Haltung zeigen." Heute lässt Tim Fischer die Leander noch einmal auf die Bühne – auch dieses Mal ohne Kleid. Am Piano begleitet von Rainer Bielfeldt singt er die großen Klassiker, hat aber vor allem auch Raritäten unter den Leander-Liedern ausgegraben. Außerdem legt er ihr augenzwinkernd Lieder in den Mund, die der Ufa-Star zwar nie gesungen hat, die ihr aber passen wie ein Maßanzug. |
© Entwurf/Illustration: Alex Farfân / Foto: Marcel Steger
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22.05.2009, 20 Uhr: Sissi Perlinger - „Singledämmerung“. Im Stadttheater. Eine an alte Mythen angelehnte Märchenstruktur ist der rote Faden des Programms, das sich mit dem neuen labyrinthischen Innenleben im neuen Jahrtausend beschäftigt. Sissis Alleingang ist dabei von modernen Fabelwesen bevölkert, die uns einen farbenprächtigen Spiegel vorhalten. Wird sie den Drachen besiegen? Sie erfahren dabei alles über die großen Chancen, die hinter jeder Krise stecken. Das völlig Neuartige in der Geschichte der Sagen: Eine Frau wird zur selbstbestimmten Persönlichkeit. Die Heldin des Dritten Jahrtausends ist ein glücklicher Single. In dieser rasanten Bühnenshow erfahren Männer auf humorvolle Weise, was sie ernsthaft nie wissen wollten, nämlich wie Frauen funktionieren. Mit ihrer dreieinhalb Oktavenstimme haucht, zwitschert und groovt sich die Perlinger in die Herzen ihrer Zuschauer und zieht spielend alle Register: vom klassisch perfekten Ton über funkigen Pop und fetzigen Rap bis hin zu heftigen Heavy-Metal-Einlagen. Wunderschön komponierte Popsongs gehen unter die Haut, direkt aus dem Leben gegriffene Stand-Up-Comedy Einlagen bringen die Lachmuskeln auf Hochtouren. Sissi Perlinger hat für die „Singledämmerung“ ihre eigenständige choreografische Stilistik entwickelt. Sie ließ sich tänzerisch durch verschiedene Stilrichtungen inspirieren. Mit versierter Leichtigkeit und überzeugender Emotion bietet sie fetzigen Hip Hop, indischen Tempeltanz, klassische Ballett-Einlagen bis zur Stilblüte aus dem Ausdruckstanz der 30er Jahre. |
Sissi Perlinger
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> Radolfzell > s`Bokle: Geburtstag |
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01.+02.05.2009, jeweils ab 19 Uhr: „s’ Bokle: Geburstag". In Halle und Lounge. Das Bokle hat nun schon seinen 1. Jahrestag! Das wollen wir natürlich gebührend feiern, und haben die besten Bands und DJ’s der Region eingeladen. 1. Mai: Konzertnacht mit vier Bands!
heat out sun Im Frühjahr 2005 von den beiden Cousins Niklas Neitsch und Richard Keppler gegründet, verfolgt die Gruppe unter den Einflüssen von Alternative, Funk, Grunge und Punk ihr eigenes Konzept, um sich das Gehör eines breiten Spektrums an Rockliebhabern zu verschaffen. Nicht die Festlegung auf eine bestimmte Richtung, sondern die eigenwilligen verschiedenartigen Kompositionen der Songs bestimmen das Repertoire der Band, doch gerade dies kommt bei den Fans und Zuhörern (von Jugendlichen bis zu gestandenen Familienvätern) sehr gut an.
3Samkeit „Musik die einem einfach nicht mehr aus dem Kopf geht, wenn sie einmal in dir drin ist geht sie nie wieder raus.“, wie es der Schlagzeuger Florian der Band 3samkeit sagen würde. Musik die sich mit allen Dingen des Lebens beschäftigt mal traurig und nachdenklich, und dann mal total happy und aufgedreht.
In Plane 5 kreative Künstler. Fundamentale Gitarrenriffs. Druckvolle Bässe. Sphärische Gitarrenteppiche. Satte Drums. Eindringliche Melodien. Tiefgründige Songtexte. Eine Stimme, die in deutscher und englischer Sprache ebenfalls mehr als nur überzeugt. !N-PLANE.
Christian Herzberger Florian Baessler
Unerhörtes aus Holzinstrumenten Mit „Echtzeit Remixing auf Holzinstrumenten“ stehen Songwriter Florian Bässler und der als "Crazy Fiddler" bekannte und international aktive Geiger Christian Herzberger für das Bokle auf der Bühne. Schon die Zusammensetzung ist exotisch: Elektrische und akustische Geige, Gitarre und Cajon. Aus diesen musikalischen Elementen mixen Florian Bässler und Chris Herzberger einen beflügelnden Zaubertrank aus Pop, Folk und Eigenkompositionen. Der Sänger mit der dunklen Bassstimme und der Geigensolist / Percussionist gehen bis an die Grenzen und kleiden heilige Kühe in neue Gewänder - Echtzeit-Remixing eben! 2. Mai: DJ Nacht! Dj Beestyle + Mr. Ichibon (Das Duo aus Freiburg) - MASH IT UP! Seine Scratches sind dezent aber gekonnt. Scratchattacken sind jedoch nicht generell auszuschließen. Er bewegt sich musikalisch zwischen: Alternative/ HipHop/ Funk/ Rock/ Soul/ Disco/ Dnb/ Elektro/ Breakbeat/ Reggae und kann nicht nur ein HipHop Jam Publikum zum Kochen bringen, sondern auch ein Festzelt mit reinem Normalopublikum. Er rockt. Und all das zusammen mit Mr. Ichibon!!! Also kommt und genießt mit uns gemeinsam den 1. Geburtstag des neu entstandenen Bokles! |
Der Bokle-Vorstand: v.l.n.r Mathias Hagemann, Till Neitsch, Moritz Wacker, Jürgen Grave, Andrea Henkel (nicht im Bild: Alexander von Gillhaußen und Oliver Braune)
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> Singen |
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25.05.2009, 20 Uhr: „Dark Side Of The Moon“ - „The Scandinavian Pink Floyd Project“. In der Stadthalle Singen. „The Scandinavian Pink Floyd Project“ hat mit ungewöhnlich großem Aufwand die einzigartige, legendäre, spektakuläre „Pink-Floyd“-Show „Dark Side Of The Moon“ neu inszeniert, hat die Original-Gitarren und Orgel-Sounds der siebziger Jahre wiederbelebt, die gewaltigen Licht-Orgien mit dem berühmten, mit unzähligen Moving-Lights gefüllten Halbmond als zentralem Herzstück nachgebaut und die Songs mit ihrem komplizierten Geflecht aus solistischem Zusammenspiel in Original-Instrumentierung eingesogen und zu ihrem ganz persönlichen Anliegen gemacht. „The Scandinavian Pink Floyd Project" schafft das Kunststück, „Pink Floyd“ als Ganzheit zu erleben. Alle Elemente der Gruppe finden zusammen: der textliche Teil, der gemeinschaftskritische, der panoramisch musikalische Teil, der visuelle Teil und der ungeheuer aufwändige Quadrofonie-Sound. „The Scandinavian Pink Floyd Project" umfasst zehn Mitglieder, die alle das Eine verbindet: den Fans eine musikalisch ergreifende und technisch durchdachte „Pink-Floyd“-Show zu bieten. Diese steht im Zeichen des größten „Pink Floyd“-Erfolges: Mit über 40 Millionen verkaufter Alben war „Dark Side Of The Moon“ nicht nur das erste Konzeptalbum der Superband, sondern auch die erste Scheibe, die weltweit wochenlang die Nummer 1 in den Charts besetzte, vor allem auch in den USA. Speziell diese innovative Konzept-Show hob „Pink Floyd“ in den Sternenhimmel des Ruhms, machte sie zur Rock-Legende. Ein ganz besonderes Highlight sind im Zugaben-Teil die „Greatest Hits“ – die Fans können sich freuen auf: „Another Brick In The Wall“, „Wish You Were Here“ und „Shine On You Crazy Diamonds“. |
„Dark Side Of The Moon“ - „The Scandinavian Pink Floyd Project“
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26.05.2009, 20 Uhr: Oliver Pocher - „Gefährliches Halbwissen“. In der Stadthalle Singen (Veranstalter: Kulturzentrum GEMS Singen). Der A-Promi aus dem Fernsehen, Noch-Kompagnon von Harald Schmidt, wird live einiges dazu beitragen, dass halbes Wissen sich zu einem Ganzen fügt. Er fragt sich und uns unter anderem, wie man kochen lernen kann, wenn man Tim Mälzer sieht, warum sich im Radio die „Drei Superhits am Stück“ nur zweimal im Jahr ändern, wo Osama Bin Laden steckt und warum es bei „Praktiker“ 20 Prozent auf alles gibt, außer auf Tiernahrung. Und vor allem: Wo ist der Deinhardt? |
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Veranstaltungen am Bodensee01. - 31. Mai 2009 |
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Impressum: INFO-BRIEF TOURISMUS BODENSEE Monatlicher Info-Brief der Redaktion des Tourismus Media Centers ToMeC® Bodensee sowie von Bodensee-ABC.com für Gäste und Freunde der Region Bodensee. Herausgeber: Tourismus Media Center ToMeC® Keysights GmbH, Augustaweg 6, D-78465 Konstanz, Deutschland Tel.: +49-(0)7531-697171, Fax. +49-(0)7531-697173 eMail: info@keysights.eu | www.keysights.eu Redaktion: Wolfgang Flick, Dipl.-Wirtsch.Ing., Geschäftsführender Gesellschafter der Keysights GmbH (Ltg., v.i.S.d.P.). Erscheint in der letzten Woche des jeweiligen Vormonates. Wir bedanken uns für Text- und Bildbeiträge für das Tourismus Media Center ToMeC® Bodensee, die auch in www.bodensee-abc.com veröffentlicht wurden. Beiträge und Bildnachweis: Schloss Achberg, Fliegermuseum Altenrhein, Stadtmarketing Bischofszell, Pfänderbahn Bregenz, Show Factory Bregenz, Deutsche Zeppelin-Reederei Friedrichshafen, Kulturbüro Friedrichshafen, Messe Friedrichshafen, Bürgermeisteramt Kißlegg, KoKo & DTK Entertainment Konstanz, Städtische Museen Konstanz - Rosgartenmuseum, VSU Vereinigte Schifffahrtsunternehmen für den Bodensee und Rhein Konstanz, Kulturamt Radolfzell, s´Bokle Radolfzell, Kulturamt Stadt Ravensburg, Organisationsbüro WortMenü 2009 Reutlingen, Sekretariat Criminale Schaffhausen, Verein slowup Schaffhausen-Hegau e.V., Naturmuseum St. Gallen, Kultur & Tourismus Singen GmbH, Städtisches Kunstmuseum Singen, Pfahlbaumuseum Unteruhldingen, Technorama Winterthur, Pfahlbaumuseum Unteruhldingen, Wolfgang Flick Konstanz Inserate im Info-Brief Tourismus Bodensee Die Inserate erscheinen im zweiten Teil des Info-Briefes direkt neben den Veranstaltungsterminen. Folgende Inserate sind möglich: (1) Foto+Text Kombi = (a) Foto/Bild/Grafik (jpg, gif) bis max 190x190 Pixel (5,02x5,02 cm) plus (b) Text bis zu 10 Zeilen zu je 25 Zeichen (Anschlägen) oder (2) Anzeigenvorlage = Vorlage als jpg/gif-Datei mit max. 190 Pixel Breite und max. 380 Pixel Höhe (5,02 cm breit und 10,05 cm hoch) Preise für Inserate im Info-Brief Tourismus Bodensee Der Preis für die Veröffentlichung eines Inserates im Info-Brief Tourismus Bodensee im Umfang wie oben beschrieben beträgt - 49 EUR zzgl. gesetzlicher MwSt. für 1 Inserat in 1 Ausgabe. Für Mehrfachschaltungen gewähren wir eine Rabattstaffel: - ab 2 Werbe-Einträgen = 15% auf jeden Eintrag - ab 5 Werbe-Einträgen = 20% auf jeden Eintrag - ab 10 Werbe-Einträgen = 25% auf jeden Eintrag Zur Anrechnung für die Rabattstaffel werden auch unterschiedliche Werbe-Einträge/-Motive in unterschiedlichen Ausgaben des Info-Briefes Tourismus Bodensee berücksichtigt, soweit diese in einem gemeinsamen Sammelauftrag gebucht werden.
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